
Erich Honecker
Walter Ulbricht
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Erich Honecker wurde am 25. August
1912 ( 29.05.1994) in Neunkirchen (Saarland) als Kind einer Arbeiterfamilie geboren.
1929 wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschland (KPD). Nach der Errichtung
der faschistischen Diktatur leistete er illegale Arbeit im antifaschistischen Kampf. 1935
wurde er von der faschistischen Geheimpolizei verhaftet und war bis 1945 eingekerkert.
Nach der Zerschlagung des Faschismus
gehörte er zu den Mitbegründern der Freien Deutschen Jugend (FDJ) und war bis 1955 ihr
Vorsitzender. Seit 1946 war er im Kollektiv der Parteiführung der SED tätig und wurde
1971 an die Spitze der SED gewählt. Er war Generalsekretär des Zentralkomitees der SED,
Abgeordneter der Volkskammer seit 1949, Vorsitzender des Staatsrates der DDR seit 1976 und
Vorsitzender des Nationalen Verteidungsrates der DDR seit 1971.

Tondokumente von Erich Honecker

Walter Ulbricht, in einer Leipziger Arbeiterfamilie
geboren, schloß er sich frühzeitig der organisierten Arbeiterbewegung an. Noch in seiner
Lehrzeit als Möbeltischler trat er dem Deutschen Holzarbeiterverband bei; 1912 wurde er
Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschland. Walter Ulbricht zählt zu jenen
revolutionären deutsche Sozialdemokraten, die mutig gegen den ersten imperialistischen
Weltkrieg auftraten. Folgerichtig wirkte er während der deutschen Novemberrevolution im
Leipziger Arbeiter- und Soldatenrat und gehörte in seiner Geburtsstadt zu den
Mitbegründern der Kommunistische Partei Deutschland. Die revolutionäre Partei übertrug
Walter Ulbricht viele verantwortungsvolle Aufgaben. Als Mitglied des von Ernst Thälmann
geführten Zentralkomitees hatte er maßgeblichen Anteil daran, daß sich die
Kommunistische Partei Deutschlands als marxistisch-leninistische Massenpartei in den
Kämpfen gegen Imperialismus und Militarismus bewährte. Ob als führender Funktionär der
Kommunistischen Partei Deutschlands und der Kommunistischen Internationale, als
Abgeordneter des Preußischen Landtags und des Deutschen Reichtags, ob legal, illegal oder
in der sowjetischen Emigration - Walter Ulbricht kämpfte mit all seiner Kraft für die
proletarische Einheitsfront und für eine breite antifaschistische Bewegung gegen den
Krieg. Er war wesentlich an der Ausarbeitung der Strategie und Taktik der Kommunistischen
Partei Deutschlands und der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands zur Überwindung
des Faschismus und für den Übergang zum Sozialismus beteiligt. Unvergeßlich ist sein
Wirken als Mitbegründer des Nationalkomitees "Freies Deutschland". Nach der
Befreiung unseres Volkes vom Faschismus schmiedete er zusammen mit Wilhelm Pieck,
Otto Grotewohl und vielen anderen hervorragenden Genossen die revolutionäre Einheit der
Arbeiterklasse. Walter Ulbricht erwarb sich als Generalsekretär und Erster Sekretär des
Zentralkomittees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, als Erster
Stellvertretender Ministerpräsidendt und - von 1960 bis zu seinem Tod - als Vorsitzender
des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik bleibende Verdienste beim Aufbau des
Sozialismus in der Deutschen Demkratischen Republik.
(Aus "Vom Sinn unseres Lebens";
Verlag Neues Leben Berlin 1983; Seite 155)

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